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Projekttag

 

Der Cantorfür die Fächer(kombinationen) Musik; Musik – Geschichte; Musik – Religion; Musik – Ethik;
für jeden Schultyp 5. – 12. Klasse

 

Projekttag im Heinrich-Schütz-Haus
Dauer: mindestens 1,5 – 3 Stunden
Anmeldung erbeten!

Eintrittspreise inkl. Führung für Schüler 1 € p.P.

 

Liebe Lehrer, liebe Schüler!
Manchmal kann ein Schultag im Museum viele neue Eindrücke und Abwechslung vom Schulalltag bieten! So vielleicht auch Ihnen und Euch, die wir gern zu unterschiedlichen Projekttagen im Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz begrüßen würden.
Das Heinrich-Schütz-Haus ist ein Musikermuseum für Heinrich Schütz, einem Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts. Er wurde hier in Köstritz geboren und schaffte es, trotz widriger Umstände und mit viel Glück im Leben, die Position des Chursächsischen Hofkapellmeisters am Dresdner Hof zu erreichen. Das 87 Jahre währende Leben von Schütz ist reich gefüllt an Reiseeindrücken, musikalischen Erlebnissen, er begegnete vielen Menschen, war gern gesehener Gast an diversen Höfen und, und, und …
Sie können sich und Ihr könnt Euch auf unterschiedliche Weise dem ersten großen deutschen Komponisten von „internationalem Rang“ annähern. Nachfolgend sind einige Vorschläge für Projekttage aufgelistet. Individuelle Varianten können Sie gern mit uns abzustimmen. Wir freuen uns auf Ihren und Euren Besuch!

 

Schüler führen Schüler

Heinrich SchützNach einer kurzen Einführung in die Dauerausstellung des Heinrich-Schütz-Hauses wer-det Ihr in Gruppen eingeteilt. Sodann zieht jede Gruppe ein Thema, anhand dessen durch einen Raum der Ausstellung bzw. zu einem jeweiligen Sachverhalt eine Führung zu erarbeiten ist. Nach 30 bis 35 Minuten stellt jede Gruppe ihre Arbeit vor.

 

Schütz und das Kirchenjahr

AuferstehungIn Schütz’ Werk überwiegen geistliche Kompositionen, deren Texte der Lutherbibel entnommen wurden. Entsprechend den Festen im Kirchenjahr steht eine Komposition von Schütz im Vordergrund, z.B. die Weihnachtshistorie, eine Passion oder ein anderes geistliches Werk. Anhand exemplarischer Musikausschnitte werden Aufbau, Textverwendung und Schütz’ Kompositionsweise vorgestellt.

 

Was bedeutet „Barock“?

Die Zeit um 1600 gilt als Wende in Wissenschaft, Kunst, Architektur und Musik. Wie kam es zu dieser Wende und wie ging sie vonstatten? Um das zu erfahren, kommt mit auf einen Streifzug durch Wissenschaft und Kunst. Wir wollen uns eine Vorstellung vom Begriff, dem Anfang, den Auswirkungen für die Zeit sowie den Neuerungen erarbeiten. Schütz soll dabei auch als Beispiel für einen Komponisten an der Schwelle von der Renaissance zum Barock dienen.

 

Bildung und Ausbildung zur Schütz-Zeit

Christoph Schütz sorgte schon frühzeitig für eine fundierte Ausbildung seiner Kinder. Heinrichs großes Glück waren sein Talent sowie die Gunst und Förderung durch Landgraf Moritz von Hessen, dessen neugegründetes Collegium Mauritianum in Kassel Schütz besuchen durfte. Wie sah die Ausbildung aus, welche Fächer wurden gelehrt und welchen Status hatte diese Schule. Interessant ist überhaupt einmal der Einblick in Bildung und Ausbildungswege im 16./17. Jahrhundert. Vergleiche zum eigenen Schulsystem und Lehrplan können durchaus gezogen werden!

 

„Wie wurde bei Schützens musiziert“? - Instrumente der Schütz-Zeit

InstrumentenwerkstattDa die Noten allein uns noch nicht das Musikstück hörbar machen, wollen wir die Musikinstrumente der Schütz-Zeit kennen lernen und akustisch erleben. Dabei stellen sich Fragen zur Musizierweise, zu klanglichen Möglichkeiten, aber auch zum Einsatz der Instrumentalisten im höfischen Musikleben durch den Hofkapellmeister Schütz. Die Demonstration und das selber ausprobieren einiger Instrumente steht im Vordergrund.